Das Bühnenbild ist eine
zwei Meter hohe und vier Meter abgewickelte Papierrolle. Die
Oper beginnt!
Die Schere schneidet in das Papier
und lässt die Töne ausreissen. Die Töne reissen
aus - Stille.
Von jetzt an können die
Töne überall sein. Sind sie im Rhythmus der Hände,
in den Schattenbildern oder Projektionen? Ein Mund erscheint im
Loch der Papierwand. Sind sie in der Sprache, in Melodien? Durch
weitere Schnitte entsteht eine Papierorgel, die Bühne wird
selbst zum Instrument. Da! Flöten schauen durch das Papierfenster,
ein Cello, ein Saxophon ... Alles scheint auf einmal zu tönen.
Ich traue meinen Augen nicht
was ich da höre.
Ein lustiges, surreales Bilderkonzert,
dass einem Hören und Sehen aufgeht.
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